Ein Lichterfest der besonderen Art

Diesen Herbst arbeiten mehrere Gruppen an einem Themenbild mit Bäumen, Häusern und Laternen. Die Fortgeschrittenen des Dienstagskurses werden aus dem Bild  ein Sofakissen machen. Die Kinder lernen genau hinzusehen, Strukturen zu verstehen wie z.B. der Wuchs eines Baumes. Außerdem haben wir festgestellt, dass Häuser nicht einfach verschwinden, nur weil ein Baum davor steht. Das war für einige ein großes Aha-Erlebnis und führte dazu, dass jetzt anders gezeichnet/gefilzt wird als zuvor.

Im Frühjahr werden die Kinder, die einen Jahreskurs haben, von den motorischen Fähigkeiten profitieren, die sie hier entwickelt haben. Wir werden ein ganz besonderes Sitzkissen mit Blütenmotiv filzen. Dafür muss man feine Linien nadeln können.

Die Kühlschrankkrippe

Jahr für Jahr nehme ich mir vor, mit den Kindern eine Kühlschrankkrippe (auf Magneten) zu filzen. Und jedes Jahr kommen noch spannendere Projekte wie die Weihnachtsmäuse für den Tannenbaum dazwischen! Hoffentlich habe ich nächsten Winter nicht wieder so viele Ideen, dann machen wir das endlich gemeinsam!

Martinsausstellung

Da die Krümelmonster am Nachmittag übelst zugeschlagen haben, dachte ich, wir filzen mal mit jedem, der will, neue Kekse für das Haus…allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass tatsächlich so ein Andrang herrscht! Ehrlich gesagt habe ich von der Ausstellung nicht mehr viel in Erinnerung als Marathonfilzen 🙂 Wenn die Begeisterung anhält, dann brauchen wir bald neue Filzkurse!

Die Weihnachtsmaus…

“Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, nicht nur für die Gelehrten, denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten!” 

Erinnern Sie sich an dieses tolle Gedicht aus Kindertagen? Wir filzen gerade fleißig Weihnachtsmäuse auf Käsesternen für den Tannenbaum der Schule und selbstverständlich zum späteren Mitnehmen nach Hause. In der Woche vor den Ferien haben wir ein lustiges Spiel gespielt: ich habe Kekse auf den Tisch gelegt und erklärt, dass es meine seien. Aber falls die Weihnachtsmäuse sie sich holen würden, würde ich mich in mein Schicksal ergeben…die meisten haben es geschafft, den Teller zu leeren, ohne dass ich sie dabei hätte erwischen können. Gratulation! Ihr seid bereit für die Festtage 🙂

Ein kleiner Tipp für meine Filzkollegen: die Namenschilder helfen nicht nur die Kinder schneller kennenzulernen, sondern sind unverzichtbar, wenn gleichaussehende Teile quer durch die Schule geschleppt und erst in der Folgewoche weiterverarbeitet werden müssen. Zettel sind regelmäßig davongeflogen. Und noch etwas ist praktisch: suche ich meine kleineren Kinder auf dem Schulhof zusammen, nehme ich die Namenschilder mit und sehe so sehr schnell, welche ich noch vergeben muss und wer schon da ist und zu meiner Gruppe gehört. Das hilft die Gruppe schneller zusammenzusammeln.

 

Kekse im Sommer?

Als es eigentlich hitzefrei gab, trafen sich ein paar Unerschütterliche und filzten mit mir Kekse! Hitzeschlag? Nein, wir arbeiten an einem großen Lebkuchenhaus, das zum ersten Mal während der Laternenausstellung präsentiert werden soll. Und damit es dann noch nicht ganz so leer aussieht, haben wir schon einmal begonnen. Ein ganz herzliches Dankeschön an den holzliebenden Vater, der uns dabei unterstützt hat!