Mitmachaktion beim Schulfest

Seit kurzem bauen wir gemeinsam an einem Lebkuchenhaus für die Adventsdeko der Schule. Auf der Laternenausstellung sind alle herzlich eingeladen, einen kleinen Keks mitzugestalten, sodass das Haus auch wirklich ein Projekt aller Familien wird. Wer darüber hinaus seinen Spaß an der Weihnachtsfilzerei entdeckt, der kann gerne einen entsprechenden Kurs bei mir buchen!

Dieses Jahr biete ich für die Mütter einen speziellen Kurs im Adventskranzfilzen an. Dieser ist aber auch Samstags als Familienworkshop geeignet.

Was ich mir auf den Hut schreibe…

Ich habe diese Woche meinen Asterixhelm noch einmal überarbeitet. Überall macht sich die Demokratieverdrossenheit breit, aber ein kleines Dorf an der Düssel leistet Widerstand! Wir wissen in den Kursen, dass man gemeinsam besser voran kommt als allein, dass es sich gut anfühlt denen zu helfen, die gerade Hilfe benötigen und daran zu glauben, dass man auch selbst welche erhalten wird, wenn es nötig sein sollte.

In der Schule bin ich strikt neutral und selbstverständlich mache ich keinerlei Parteienwerbung , aber eines, was mir meine Lehrer damals beigebracht haben, gebe ich gerne weiter: Demokratie ist nicht selbstverständlich, Wahlen sind wichtig. (Es war ein aus der DDR geflohener Geschichtslehrer, der uns das immer wieder erklärte.)

Und wenn Ihr überhaupt nicht wisst, wen ihr wählen sollt, dann wählt wenigstens Euer Recht zu wählen! Geht morgen alle zur Wahl und nehmt eure Nachbarn gleich mit!

Sich selbst behüten

Wenn Sie im Düsseldorfer Norden wohnen oder mich bereits für einen Geburtstag eingeladen haben, so kennen Sie vermutlich schon meine Arbeitskleidung ? und wissen, dass ich den Hut später noch mit Beeren und Blättern verziert habe. Heute wollte ich Ihnen erzählen, wie alles begann.

Ich fand Gandalfs Hut im Herrn der Ringe immer so schön, wunderte mich aber, dass die Produzenten einen genähten Hut zum Einsatz brachten, obwohl doch in einer “mittelalterlichen Umgebung” mit Sicherheit das Kleidungsstück gefilzt worden wäre. Bald verstand ich weshalb: Die Form war eine echte Herausforderung! Ein Maschinenbauprofessor aus der Schweiz half mir, denn er hatte erfreulicherweise als Übung mit seinen Studenten eine Berechnung des Schnittmusters hergestellt und war so freundlich, es mir zur Verfügung zu stellen. Ich berechnete die Filzschablone und legte los…

Ein erster Versuch traf die Form noch nicht genau – wie so oft. Der zweite saß dann! Oft ist nicht klar, wieviel Arbeit in einem gelungenen Produkt steckt. Für die Entwicklung wird trotz aller Erfahrung oft zunächst einmal ein Prototyp geschaffen und dann verbessert.

Kürzlich habe ich mit einem Falkner und seiner Freundin historische Filzhüte auf den Weg gebracht, den diese zu Hause zu Ende bringen wollen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Viele kleine Leute…

Ein frohes neues Filzjahr! Diesen kleinen Glücksstrauss mit Fliegenpilzen, Klee und Glücksschweinchen habe ich an einem Stück gefilzt. Ich wünsche uns allen viele gute Ideen und das Durchhaltevermögen sie umzusetzen!

Und ich möchte hier einen wunderbaren Spruch weitergeben, den ich von meinem Künstlerkollegen Nemo bekommen habe. Er hat ihn von den südafrikanischen Xhosa und ich finde, es ist ein guter Aufhänger für die nächsten Vorsätze:

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun…
…werden das Anlitz dieser Welt verändern.

Fangen wir an! ? Es macht sonst ja keiner!

 

Interview mit dem Fortgeschrittenenkurs

Nachdem das Interview mit Daniel neulich so viele positiven Reaktionen gebracht hat, soll heute einmal eine ganze Gruppe zu Wort kommen. Vermutlich wäre das Gespräch nicht in jeder Gruppe so abgelaufen wie hier, aber diese Kinder sind Wiederholungstäter aus Überzeugung. Einige haben bereits viele ungewöhnlich lange Projekte ohne Schaden an Leib und Seele überstanden… Hier geht es zum kompletten Interview!